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8+01

 23/6 — 1/7 2018

Mobirise

Neunte Ausstellung im Rahmen des Projekts "Ausnahmezustand"
(23. Juni - 1. Juli 2018)

Eröffnung: Sa, 23. Juni 2018, 14 Uhr

Projektraum „Eichenhof“
(Ostendorfer Str. 13, 27726 Worpswede)

Begrüßung: Michael Dörner

Für die neunte Ausstellung im Projektraum „Eichenhof“ im Rahmen des „Ausnahmezustand“ der Künstlerhäuser Worpswede Für die Gruppenausstellung „8+01“ wurde der Künstler Michael Dörner eingeladen, der als Kurator und Künstler zugleich auftritt. Ausgangspunkt für die von ihm zusammengestellten Künstler ist die HKS Ottersberg. Dort lehrt Michael Dörner seit 2008 Freie Bildende Kunst. Durch Aufenthalte mit seinen Studierenden in den Künstlerhäusern Worpswede ist ihm das Künstlerdorf vertraut.

Mit einigen seiner ehemaligen Studenten (Johanna Bank, Sabine Bubalik, Lennart Colmer, Finn Klammer, Eva Merz, Florian Münchow, Lucie Schlüter und Christopher Wempen) bereitet er nicht nur eine Ausstellung in den ehemaligen Hotelräumen mit Installationen, Videoarbeiten, Fotografien, Malerei, Zeichnungen und Objekte vor. Sondern zusätzlich schaffen sie im Außenraum temporäre Ausstellungsräume. Dabei wird u.a. das Spannungsverhältnis zwischen 'privat' und 'öffentlich' thematisiert.



Mobirise
Für die Ausstellung „8+01“ im Projektraum „Eichenhof“ entwickelte Michael Dörner ein besonderes, neues Konzept. Seit einigen Jahren beeinflusst die pädagogische Arbeit in der Hochschule auch seinen eigenen künstlerischen Ansatz. Immer wieder lotet er das Verhältnis zwischen der Arbeit mit den Studierenden und seinen eigenen Gedanken zur künstlerischen Arbeit aus. Hierbei kommt er zu überraschenden Ergebnissen. Es wird 8+01 Zelte geben. Jede_r Teilnehmer_in bekommt ein Zelt und muss sich in einem festgesteckten Terrain einen Platz für ihr/sein Zelt suchen. Die Zelte müssen die Künstler_innen selbst aufbauen und innerhalb der Ausstellungszeit mindestens ein Mal darin übernachten. Es ist allen freigestellt auch öfter darin zu schlafen oder zu wohnen. Alle Künstler_innen dürfen außer ihrem Komfort, den sie zum Übernachten benötigen noch künstlerische Mittel oder Stimulanzien mitnehmen – was auch immer jede_r Einzelne benötigt. Während der Öffnungszeiten des Projektraum „Eichenhof“ bleiben die Zelte für die Besucher geöffnet. Im besten Fall ist zu erkennen, wem das jeweilige Zelt zuzuordnen ist. Es gibt keinerlei Vorschriften oder Regeln die besagen, was damit zu tun oder zu lassen ist.

Doch der Kurator möchte, dass eine künstlerische Spur in den Zelten hinterlassen wird, die auf die Künstler_innen selbst verweist. Er selbst wird auch ein Zelt besetzen.

Politische Hintergründe wie Flüchtlingscamps oder andere protestorientierte Campingaktionen haben nichts mit diesem Projekt zu tun. Vielmehr geht es dem Künstler darum, Situationen und Beziehungen wahrzunehmen, um sie künstlerisch zu beschreiben. Mit der Teilnahme als Künstler_in an der Ausstellung, partizipieren alle aktiv an seinem Projekt.

Michael Dörner verfolgt mit diesem Projekt im Wesentlichen zwei Ideen. Zum einen geht es um die momentane Auseinandersetzung mit dem Kuratieren und der künstlerisch pädagogischen Arbeit mit Kunst und den Künstler_innen und deren Verbindung. Zum anderen befasst sich der Künstler hier auch mit früheren Themen, die sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen ‚privat’ und ‚öffentlich’ auseinandersetzen.
Abbildungen auf dieser Seite: Gruppenausstellung “8+01”, Johanna Bank, Sabine Bubalik, Lennart Colmer, Finn Klammer, Eva Merz, Florian Münchow, Lucie Schlüter, Christopher Wempen + Michael Dörner, 2018, Installationsansicht Projektraum “Eichenhof”, Foto: Stefan Ringeling
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