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Felipe Cortés – Study on Epistemic Extrasomatic Neglect: G(h)ost Room

 14/4 —22/4 2018 

Mobirise

Vierte Ausstellung im Rahmen des Projekts „Ausnahmezustand“
14.4.-22.4.2018

Ausstellungseröffnung:
Sa, 14. April 2018, um 14 Uhr

Projektraum "Eichenhof"
(Ostendorfer Str. 13, 27726 Worpswede)

Begrüßung: Katharina Groth, künstl. Leiterin Künstlerhäuser Worpswede

Bereits seit Mitte Februar ist Felipe Cortés in den Künstlerhäusern Worpswede zu Gast. Der kolumbianische Künstler kennt Worpswede gut – schon im Jahr 2014 verbrachte er erstmals einen mehrmonatigen Aufenthalt in den Künstlerhäusern als Stipendiat des Land Niedersachsen. Der mehrmonatige Aufenthalt in Worpswede im Frühjahr 2018 dient ihm nun für seine künstlerischen Forschungen als Vorbereitung seines PhD-Studiumabschlusses in Chile.

Im weitesten Sinne als konzeptuell lässt sich Felipe Cortés künstlerische Praxis zusammenfassen. Er nutzt Fundstücke – von Alltagsgegenständen über Naturmaterialien bis hin zu Baustoffen – für die Entwicklung von häufig ortsspezfischen Rauminstallationen. Grundlage ist dabei immer auch die Erforschung des Ausstellungsortes oder eines speziellen Themas.

Im Projektraum „Eichenhof“ suchte sich der südamerikanische Künstler zielstrebig den ehemaligen Kühlraum des Hotels aus. Der lange leerstehende Raum wird von Felipe Cortés nun künstlerisch erschlossen mit der Fortsetzung seiner „Study on Epistemic Extrasomatic Neglect“. Seine künstlerischen Forschungen dieser Werkserie fußen auf einer Theorie des kognitiven Archäologen Lambros Malafouris, der das Verhältnis zwischen menschlichem Körper und Gehirn zu Objekten untersucht. Ausgehend von diesem sogenannten „Epistemic Extrasomatic Neglect“ (auf Deutsch etwa epistemische extrasomatische Vernachlässigung) entwickelt er eine ortsspezifsche Installation bei der verschiedene Materialien eine Rolle spielen. Er nutzt sowohl Fundstücke aus dem Raum, dem ehemaligen Hotel und speziell besorgte oder gefertigte Objekte. Die thematische Verbindung, die der Titelzusatz „G(h)ost Room“ vorgibt, bezieht sich sowohl auf das geisterhaft-leerstehende Hotelareal (Ghost) als auch auf die ehemalige Nutzung der Räumlichkeiten durch Gastgeber (Host) und die Gäste (Guest), deren Präsenz noch spürbar ist.

Die Arbeit entsteht in diesen Tagen vor Ort. Felipe Cortés „G(h)ost Room“ zeigt sich in seiner finalen Gestalt dann bei der Ausstellungeröffnung.


Felipe Cortés PhD-Studien werden gefördert von Conicyt, CONICYT-PCHA National PhD Studies Program 2016-21161055.

Fotos: Stefan Ringeling

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