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Es war der Traum vieler Worpsweder Künstler, Kunst, Landschaft und Leben miteinander zu vereinen. Mit der Gründung der Künstlerkolonie im Jahr 1889 schufen sie den »Mythos Worpswede« und gaben dem Dorf im Teufelsmoor eine ganz neue Identität, die bis heute weiterwirkt.

In der großen Gemeinschaftsausstellung »Kaleidoskop Worpswede« erkunden die vier Worpsweder Museen, wie die Kunst diesen Ort geprägt und verändert hat. Der »Mythos Worpswede« wird mit künstlerischen Mitteln einer Revision unterzogen. Den über Jahrzehnte verfestigten Sichtweisen auf eine vergangene Worpsweder Zeit werden neue Standpunkte gegenübergestellt, der Blick wird in Richtung Gegenwart und Zukunft gelenkt.

Am Beispiel Worpswedes und seiner Kunstwerke untersucht die Ausstellung, wie Kunst heute unseren Blick auf die Wirklichkeit verändern und damit neue Perspektiven eröffnen kann. Die Fragen, die die Ausstellung stellt, und die Antworten, die sie gibt, werden überraschend, erhellend und manchmal auch irritierend sein – der Ort Worpswede und seine Kunst werden neu und [anders] erfahrbar.

Bitte beachten Sie, dass die große Gemeinschaftsausstellung »Kaleidoskop Worpswede« in den vier Worpsweder Museen erst am 24. Juni offiziell eröffnet wird. Am Samstag, 23. Juni, bleiben die Museen für die Öffentlichkeit noch geschlossen! Als kleinen Vorgeschmack und Auftaktaktion bieten die Worpsweder Museen am 23. Juni zwei Programmpunkte auf dem Parkplatz Bergstraße an.

Weitere Informationen:

www.worpsweder-museen.de

www.kaleidoskopworpswede.de


Kaleidoscope Worpswede – Artwork Landscape Dwelling

Exhibition in the Worpswedian Museums 
Große Kunstschau, Barkenhoff, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle

June 24 until November 4, 2018

Many of the Worpswedian artists had the dream to combine art, landscape and life. When the artist colony was founded (1889) they created the »Myth Worpswede«. This gave the village in the Teufelsmoor a new identity that has had a lasting effect even to this day.

In the big communal exhibition »Kaleidoscope Worpswede« the four Worpswedian museums will explore how art has shaped and changed the place. The »Myth Worpswede« is artistically inspected. Post perceptions that have been consolidated for decades about Wopswede will confront new points of views, the attention will be directed towards present and future.

Worpswede and its artworks serve as an example for the exhibition which examines how today’s art changes our look at reality and how it can open new perspectives. The questions the exhibition is asking and the answers given will be surprising, illuminative and sometimes vexing. The town Worpswede and its art will be experienced anew.

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Kaleidoskop Worpswede [anders] schauen

Ausstellung in der Großen Kunstschau
24. Juni bis 4. November 2018


Die Große Kunstschau wird zum Ort eines neuen Kunst-Sehens. Alt- und Neubau werden konzeptuell zusammengeführt; alte und neuere Worpsweder Gemälde treffen auf Werke internationaler Kunst. Die expressionistische Architektur Bernhard Hoetgers wird reinszeniert und dadurch neu erlebbar.

Kunstwerke im und am Gebäude laden die Betrachter ein, Kunst [anders] zu schauen. Die Kunstschau wird bei ihrem Namen genommen und ermöglicht neue Blicke auf vermeintlich Altbekanntes: Durch die Gegenüberstellung ausgewählter Meisterwerke der Worpsweder Kunst mit aktuellen Werken entstehen spannungsvolle Dialoge in 13 hochverdichteten Räumen.

Im Altbau wird die Umwidmung der Räume am radikalsten spürbar: Die Rotunde wird für die Dauer der Jubiläumsausstellung zu einem Ort der Produktion. Der Berliner Künstler Tilo Schulz wird die zentrale Rotunde über die gesamte Ausstellungsdauer immer weiter bearbeiten und verändern.

Kaleidoskop Worpswede [anders] gestalten

Ausstellung im Barkenhoff
24. Juni bis 4. November 2018


Auf dem Barkenhoff wird das Spannungsfeld zwischen Kunst und Land(wirt)schaft beleuchtet – ausgehend von den lebensreformerischen Plänen Heinrich Vogelers über die Ideen der Landschaftsarchitekten Leberecht Migge und Max Karl Schwarz bis hin zu aktuellen Alternativen des Landbaus.

Drei Künstlerinnen sind 2018 für längere Zeit in der Künstlerkolonie zu Gast: Neben dem Langzeitprojekt »Ich bin gerne Bauer...« von Antje Schiffers werden Antje Majewski und Pawel Freisler ihr 2014 im Muzeum Szutuki/Łód´z begonnenes Projekt Der Apfel fortführen.

Und die Südtirolerin Gabriela Oberkofler hinterfragt durch künstlerische Interventionen die aktuelle Relevanz der Jugendstil-Kunst Heinrich Vogelers.

Ein weiteres Highlight ist das mehrteilige Skulpturenprojekt Maisons des abeilles (Bienenhäuser) von Olaf Nicolai. Vier von renommierten Architekturbüros entworfene Bienenhäuser werden im Umfeld der vier Worpsweder Museen aufgestellt und vom Imkerverein Teufelsmoor mit Leben gefüllt.

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Kaleidoskop Worpswede [anders] weben

Ausstellung im Haus im Schluh
24. Juni bis 4. November 2018


Die Kunst des Webens hat im Haus im Schluh Tradition. Die Weberei ist eine der wenigen alle Kulturen übergreifenden Techniken und künstlerischen Ausdrucksformen weltweit. In einer Zeit, in der die Welt immer enger miteinander verwoben und vernetzt ist, erlebt dieses traditionelle Handwerk derzeit eine neue Blüte in der aktuellen Kunst.

Für vier Monate wird sich im Haus im Schluh eine Akzentverschiebung von Heinrich zu Martha Vogeler realisieren. Martha Vogeler hat diesen bis heute idyllischen und authentischen Ort aufgebaut und inhaltlich geformt. Ihre Handweberei und ihr Gästehaus werden mittlerweile in der vierten Generation von der Familie betrieben.

Das Generationenthema und die Technik des Webens werden in teilweise raumgreifenden Kunstwerken von aktuellen Künstlerinnen und Künstlern thematisiert. Darüber hinaus wird es eine Sonderpräsentation mit Werken von Mieke Vogeler geben.

Kaleidoskop Worpswede [anders] leben

Ausstellung in der Worpsweder Kunsthalle
24. Juni bis 4. November 2018


Die Worpsweder Kunsthalle ist als Ort für experimentelle Ausstellungsformate bekannt: Im Sommer 2018 treffen die »Alten Worpsweder« mit ihren historischen Dorfansichten auf das »Experiment Worpswede« von 1972 und auf neue »erfinderische Analysen«.

Kunst, Geschichte, Zukunftsforschung und Wissenschaft werden einen sinnlichen Denkraum formen, der zur Plattform für Diskurse über den Ort Worpswede werden soll. Kann Worpswede nicht nur ein Dorf mit Zukunft, sondern darüber hinaus sogar ein Dorf für Zukunft sein?

Die Ausstellung beginnt mit einer verdichteten Darstellung des Dorfes Worpswede vor 1914. Im Zwischengang folgen Texte und utopische Entwürfe, die im 20. Jahrhundert in Worpswede entwickelt wurden.

Im größten Ausstellungsraum öffnen Studierende der Architekturtheorie der RWTH Aachen neue Wege durch den Ort. Die von Professor Axel Sowa geleitete Gruppe konnte dank einer Kooperation mit den Künstlerhäusern Worpswede ihre »erfinderischen Analysen« vor Ort betreiben.

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Künstlerhäuser sind Kaleidoskop-Kulturpartner

Über unsere Zusammenarbeit mit dem Kaleidoskop-Projekt der Worpsweder Museen

Am Sonntag, 24. Juni eröffneten die Worpsweder Museen ihr großes Ausstellungsprojekt „Kaleidoskop Worpswede“. Mit dem externen Blick des Ausstellungsmachers Jörg van den Berg aus München wechselt die Ausstellung die Perspektive auf den Ort Worpswede und seine Kunst. Die Worpsweder Museen zielen mit „Kaleidoskop Worpswede“ auch darauf, die Produktion von Kunst als einen lebendigen Prozess erlebbar zu machen. Ausgewählte Künstlerinnen und Künstler und mehrere Akademieklassen wurden als Gäste nach Worpswede eingeladen. Ihre künstlerischen Prozesse, Projekte und Beiträge sind wesentlicher Bestandteil der Ausstellungskonzeption. Realisiert wird dieser Aspekt von „Kaleidoskop Worpswede“ in enger Kooperation mit den Künstlerhäusern Worpswede.

Erlebbar wird unsere Kooperation bereits an zwei Ausstellungsstandorten des „Kaleidoskop Worpswede“-Projektes. Zum einen im Barkenhoff: Für „[anders] gestalten“ erarbeitete die aus Südtirol stammende Künstlerin Gabriela Oberkofler während ihres Aufenthalts in den Künstlerhäusern Worpswede eine Intervention in Heinrich Vogelers ehemaligen Wohnhaus, die die aktuelle Relevanz der Jugendstil-Kunst Vogelers hinterfragt. Zum anderen in der Worpsweder Kunsthalle: Kunst, Geschichte, Wissenschaft und Zukunftsforschung formen in dieser Ausstellungssektion einen sinnlichen Denkraum, der zur Plattform für Diskurse über den Ort Worpswede werden soll.

Für „[anders] leben“ zeigen Studierende der Architekturtheorie an der RWTH Aachen in „erfinderischen Analysen“ ihren Blick auf den Ort. Sie entwickelten ihre ungewöhnlichen Erkundungspfade durch das Künstlerdorf unter anderem während mehrerer Aufenthalte in den Künstlerhäusern Worpswede.


Matthias Jäger vom Worpsweder Museumsverbund sagt zu der Zusammenarbeit zwischen Museen und Künstlerhäusern:
»Das Nebeneinander von kulturellem Erbe und aktueller künstlerischer Produktion macht die Einzigartigkeit des Künstlerdorfs Worpswede aus. Das Ausstellungsprojekt »Kaleidoskop Worpswede« zeigt in diesem Sommer modellhaft, welch großes Potenzial darin liegt, diese beiden Aspekte zusammenzuführen: Die Zusammenarbeit zwischen den Worpsweder Museen und den Künstlerhäusern Worpswede macht schöpferische Prozesse einem großen Publikum zugänglich; mehr noch: Besucher und Bewohner Worpswedes werden zu Teilnehmenden und Mitwirkenden und die Grenze zwischen Produktion und Rezeption von Kunst wird durchlässig. Eine neue Qualität des Dialogs zwischen Wirklichkeiten und Möglichkeiten wird möglich.«

Auch während der Laufzeit der Ausstellung setzen wir unsere Zusammenarbeit rund um „Kaleidoskop Worpswede“ fort.

Mehr zum Ausstellungsprojekt der Worpsweder Museen unter: www.kaleidoskopworpswede.de

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