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BITTE NICHT STÖREN! 

DAS IST UNSER JOB!

Im Zuge des anhaltenden und derzeit sehr produktiven Prozesses ihrer Neuaufstellung starten die Künstlerhäuser eine Kampagne unter dem Motto "Bitte nicht stören! Das ist unser Job!".

Dabei geht es zum einen darum, dass Künstler Freiraum benötigen, einen geschützten Raum der ihnen die Möglichkeit gibt, in Ruhe, konzentriert und mit (kritischer) Distanz also "ungestört" ihrer Kunstproduktion nachgehen zu können. Die Martin-Kausche-Ateliers am westlichen Rande Worpswede in idyllischer Landschaft bieten Künstlern einen idealen Ort dafür.

Namhafte documenta Künstler wie Katharina Sieverding oder Daniel Knorr, zahlreiche Stipendiaten, Akademieklassen, Studierende der Bildenden Kunst, der Literatur oder der Musik haben sich dort nicht nur wohlgefühlt, sondern diesen Ort auch als Stätte produktiven Schaffens kennen- und schätzen gelernt. Unsere Gäste bereichern den Ort!

Der Verein ist Gastgeber und Unterstützer für zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler, fungiert als Vermittler ihrer künstlerischen Arbeit und ist damit Impulsgeber für den Ort Worpswede. So sind die Künstlerhäuser Worpswede ein innovatives ländliches Zentrum, das der aktuellen Kunstproduktion zur Verfügung steht: als Aufenthaltsort, als Arbeitsstätte und als Ort der Auseinandersetzung für Worpswede und die Region.

Zum anderen stellt sich diese Kampagne in den Dienst der Künstler, welche durch ihren "Job", der eigenen Kunstproduktion, oftmals versuchen, durch ihre Kunst Wahrnehmungen und eingefahrene Sichtgewohnheiten der Betrachter zu brechen und zu verändern sowie gesellschaftspolitische Diskussionen anzuregen oder gar zu provozieren.

Die Kampagne der Künstlerhäuser stellt nicht nur ein Vehikel zur Mitgliedergewinnung dar, um eine noch breitere Basis der Unterstützung des Vereins zu erhalten; vielmehr ist sie auch eine Referenz auf das nachhaltig angelegte neue Konzept des Worpsweder Museumsverbunds "Kaleidoskop", bei dem die Künstlerhäuser als Kulturpartner engagiert sind. Kaleidoskop wechselt ebenso Perspektiven.


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Künstlerhäuser im Ausnahmezustand

Künstlerhäuser bereiten ihre Neuaufstellung vor

Worpswede, Januar 2018

Das Jahr 2018 steht unter dem Motto Ausnahmezustand. Weshalb? Weil wir uns dieses Jahr der Neuaufstellung der Künstlerhäuser widmen. Durch den Wegfall von Stipendien durch das Land Niedersachsen für Worpswede im Jahre 2009 kam es zu einem massiven Einbruch in die Struktur, die seit 1971 auf- und ausgebaut wurde. Verschiedene Künstlerische Leiter haben sich seitdem um das Fortbestehen des Vereins gekümmert. Noch immer gilt es, Künstlerförderung zu betreiben und zumindest Stipendiaten des Landes Niedersachsen Wohnateliers für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung zu stellen. Verschiedene Projekte und Veranstaltungen wie Symposien, Workshops wurden weiterhin organisiert.

Die Anforderungen von Künstlern und der Kunstproduktion, an Fördermaßnahmen und somit auch an die Künstlerhäuser haben sich verändert. Um dem gesellschaftlichen Veränderungsprozess und die damit zusammenhängenden Herausforderungen an die Künstlerförderung gerecht zu werden, beschäftigt sich der Verein mit der Frage, wie eine Neuaufstellung aussehen muss um die Künstlerhäuser für die Zukunft zu gestalten.

Hierfür werden im Laufe des Jahres nicht nur verschiedene Gespräche mit Künstlern und Experten, unseren Förderern wie dem Land Niedersachsen, dem Landkreis Osterholz und der Gemeinde Worpswede geführt, sondern auch eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben.  Ein ergebnisoffener Prozess, der sich nahtlos auch in den Dorfentwicklungsprozess Worpswedes eingliedert. Wo stehen wir, wohin wollen wir und welche Möglichkeiten eröffnen sich uns.

Ausnahmen bestätigen die Regel, doch was ist, wenn es keine klaren Regeln gibt? Dann wird ein Projekt zu einem Experiment. Begleitend zum konzeptionellen und strukturellen Veränderungsprozess der Künstlerhäuser beschäftigt uns das Projekt „Ausnahmezustand“ über das Jahr 2018. Durch die Initiative von Katharina Groth und David Didebulidze werden im Ort Worpswede Impulse gesetzt. Ihr experimentelles Projekt „Ausnahmezustand“ hat Katharina Groth, als sie zum Jahresbeginn Künstlerische Leiterin der Künstlerhäuser wurde, zum Jahresprogramm des Vereins erhoben. Im „Ausnahmezustand“ werden nicht nur die Martin-Kausche-Ateliers, sondern auch der temporäre Projektraum „Eichenhof“ zu einem Labor, das Künstler*innen und ihre Arbeiten und Arbeitsweisen zu Forschungsobjekten macht und kuratorische Fragen stellt, die zu Gesprächen und zum Nachdenken über zeitgenössische Kunst anregen.

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Büro/Office

Künstlerhäuser Worpswede e.V.
Bergstraße 1
D-27726 Worpswede
office@kh-worpswede.de

Ateliers/Studios

Martin-Kausche-Ateliers
Vor den Pferdeweiden 16-18
D-27726 Worpswede